GEMEINSCHAFTSPRAXIS Dr. med. Stefanie Montag Dr. med. Sandra Diesler Priv.-Doz. Dr. med. Heinz W. Niedecken (angestellter Arzt) Hautärzte - Allergologie Dermatologisch - Allergologisches Labor
Keramikerstr. 61 53359 Rheinbach Telefon: 02226 / 16583 Fax: 02226 / 16586
Kälteschutz - Haut vor Kälte schützen Der ständige Wechsel zwischen trockener Heizungsluft und klirrender Kälte ist Stress pur für unsere Haut. Im Winter nimmt der Eigenschutz der Haut erheblich ab. Durch die geringe Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen trocknet sie leicht aus. Auch die kalte Winterluft weist eine geringe Luftfeuchtigkeit auf – und entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. Die Haut wird im Winter weniger durchblutet und somit auch weniger mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Sie ist zudem Belastungen wie Kälte, Wind, Lufttrockenheit, UV-Strahlung und Schadstoffen ausgesetzt. Spannungsgefühl, Schuppenbildung und Juckreiz können die Folge sein. Die Haut wird blass, spröde und rissig. Auch wenn der natürliche Schutzmantel der Haut im Winter dünner wird: Wenn Sie Ihrer Haut die Pflege geben, die sie jetzt benötigt, können Sie sich auch in der kalten Jahreszeit über eine strahlend schöne, weiche und geschmeidige Haut freuen. Dabei kommt es nicht nur auf die richtigen Pflegeprodukte an. Auch Handschuhe und Schal sowie ein paar Regeln beim Baden und Duschen tragen dazu bei, unser größtes Organ vor der Kälte zu schützen. Nicht zuletzt können Sie Ihre Haut im Winter auch von innen pflegen: Eine gesunde Ernährung, viel Bewegung und Entspannung helfen Ihnen dabei. Folgende Regeln sollten Sie beachten: Wärmende Kleidung Bedecken Sie möglichst viel von Ihrem Körper und Gesicht mit wärmender Kleidung (also Mütze/Stirnband, Schal und Handschuhe nicht vergessen)  oder tragen Sie sog. Wind- und Wettercremes auf. Sie haben einen besonders hohen Fettgehalt oder sind ganz wasserfrei. Fetthaltige Creme Bei frostigen Temperaturen ist es ratsam, eine fetthaltige Creme zu verwenden. Wirkungsvoll sind fettreiche Cremes auf Wasser-in-Öl-Basis, kosmetische Hautöle oder eine lipidhaltige Creme auf Öl-in-Wasser-Basis. In jedem Fall gilt es, die Pflege individuell dem jeweiligen Hauttyp anzupassen. Wer zu trockener Haut neigt, sollte bei Bedarf mehrmals täglich nachcremen. Bei trockener Haut sind vor allem Hautpflegeprodukte zu empfehlen, die die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen und die Hautbarriere stärken. Sinnvoll sind Produkte mit Urea (Harnstoff), einem Inhaltsstoff, der Wasser in der obersten Hautschicht binden kann. Ceramide können zudem der Haut dabei helfen, den Mangel an Lipiden auszugleichen, der bei trockener Haut oft vorliegt. Ceramide gehören zu den Lipiden und kommen auch natürlicherweise in der Haut vor. Ein Mangel an Lipiden fördert den Feuchtigkeitsverlust der Haut und kann daher die Hautbarriere schwächen. Ist die Hautbarriere geschwächt, können Krankheitserreger leichter in die Haut eindringen und Feuchtigkeit geht verloren. Ein Fettstift schützt besonders empfindliche Stellen wie Nase, Stirn und Ohren. Lippenschutz Für die Lippen gibt es spezielle Stifte mit Ölen, Panthenol und Lipiden sowie einem physikalischen Sonnenschutz. Pflege der Hände Der mechanische Schutz durch Handschuhe ist besonders wichtig. Außerdem sollte nach jedem Waschen eine fetthaltige Creme in die Hände einmassiert werden. Dabei die feinen Nagelhäutchen nicht vergessen! Sie werden massiert und vorsichtig zurückgeschoben, aber keinesfalls geschnitten. Wenn die Hände eine besonders intensive Pflege brauchen, über Nacht eine Cremepackung auftragen. Dazu werden die Hände dick mit Handcreme eingecremt. Anschließend werden Baumwollhandschuhe (gibt es in der Apotheke) übergezogen. Über Nacht kann die Haut die Wirkstoffe aufnehmen und wird wieder zart. Gesichtsreinigung Besondere Vorsicht ist bei der Reinigung geboten: Alkoholhaltige Gesichtswässer, Gesichtsbürsten oder Peelings sind im Winter nicht geeignet. Um der Haut keine Feuchtigkeit und kein Fett zu entziehen, bieten sich stattdessen eine sanfte Reinigungsmilch, sparsam verwendete rückfettende Waschzubereitungen und pflegende Masken an. Duschen Möglichst kurz und nicht zu heiß duschen oder baden. Langes und heißes Duschen oder Baden entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. Benutzen Sie rückfettende Dusch- und Badeöle. Sie wirken einer Austrocknung entgegen und verleihen der Haut einen schützenden Fettfilm. Im Winter sollte man nach dem Duschen oder Baden den ganzen Körper mit einer feuchtigkeits-spendenden Lotion eincremen, um die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen. Wenn die Haut juckt, können gerbstoffhaltige oder harnstoffhaltige Salben Linderung verschaffen. Bewegung Spaziergänge an der frischen Luft wirken positiv auf die Haut – die richtige Hautpflege zum Schutz vor Kälte und Wind vorausgesetzt. Sie fördern die Durchblutung und versorgen die Haut mit Sauerstoff. Auch Bewegung wie Joggen und Gymnastik und Wechselduschen steigern die Durchblutung der Haut. Ausreichende Luftfeuchtigkeit Zusätzlich können regelmäßiges Lüften und Luftbefeuchter in beheizten Räumen für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen und dem Austrocknen der Haut entgegenwirken.
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