GEMEINSCHAFTSPRAXIS Dr. med. Stefanie Montag Dr. med. Sandra Diesler Priv.-Doz. Dr. med. Heinz W. Niedecken (angestellter Arzt) Hautärzte - Allergologie Dermatologisch - Allergologisches Labor
Keramikerstr. 61 53359 Rheinbach Telefon: 02226 / 16583 Fax: 02226 / 16586
DIAGNOSTIK  Das wichtigste diagnostische Kriterium ist die differenzierte allergologische Anamnese, mit deren Hilfe der Allergologe bereits wesentliche Merkmale  einer allergischen Erkrankung erfassen kann. Wenn wir heute von "Allergien" sprechen, dann meinen wir damit meistens  die Immunreaktionen vom Typ I und Typ IV. Beide Typen unterscheiden sich  hinsichtlich der Krankheitsentstehung, der Schnelligkeit der auftretenden  Beschwerden, der Krankheitsbilder und der auslösenden Allergene. Auch  Diagnostik und  Therapie beider Typen sind unterschiedlich. Typ I-Allergie Hierbei handelt es sich um die "klassische" allergische Sofortrektion, deren Symptome im Allgemeinen innerhalb von 30 Minuten auftreten. Typisches Merkmal einer Typ I-Allergie ist die Beteiligung von Antikörpern der Klasse Immunglobulin E (IgE) am Krankheitsgeschehen. IgE ist aber nicht direkter Auslöser der allergischen Symptome, sondern es vermittelt die Ausschüttung der sogenannten allergischen Mediatoren aus bestimmten Zellen des Immunsystems, deren bekanntester das Histamin ist. Die Mediatoren lösen dann die allergischen Symptome aus. Als Krankheitsbilder sind unter anderem zu nennen: Heuschnupfen (Rhinitis), Bindehautentzündung (Konjunktivitis),  Nesselsucht (Urtikaria), Magen-Darm- Beschwerden, allergisches Asthma und als gefährlichste Erscheinungsform der anaphylaktische Schock. Die auslösenden Allergene der Typ I-Reaktion gehören bis auf wenige Ausnahmen zur Gruppe der Eiweißstoffe (Proteine) und stammen meist aus unserer natürlichen Umwelt: z.B. Pollen von windbestäubten Pflanzen, Milben, Tierhaare, Schimmelpilze, Nahrungsmittel, Insektengifte.  Als wichtigstes Testverfahren  für die Typ I-Allergie gilt der Prick-Test. Hierbei werden dem Patienten Allergene mit einer kleinen Nadel in die Haut eingebracht (geprickt), das nachfolgende Auftreten von Rötung, Quaddel und Juckreiz zeigt eine positive Reaktion an. Weitere Testverfahren zum Nachweis von Allergenen sind der Reibetest, der Scratchtest und der Intrakutantest. Im Blut können mit Hilfe des Enzym- Allergo-Sorbent-Test (EAST) Allergie-spezifische Antikörper nachgewiesen werden. Typ IV-Allergie  Das allergische Kontaktekzem ist die häufigste Ausprägung einer Typ IV- Allergie. Im Unterschied zur allergischen Sofortreaktion treten die ersten Symptome im Allgemeinen erst innerhalb von 2 bis 3 Tagen nach Allergenkontakt auf. Die Sensibilisierung des Immunsystems erfolgt nicht über IgE-Antikörper, sondern über sensibilisierte Zellen des Immunsystems (Lymphozyten), die dann bei einem Allergenkontakt  eine Entzündungsreaktion hervorrufen. Bei den Allergenen der Typ IV-Reaktion handelt es sich um anorganische oder organische Moleküle und Verbindungen sowie Metalle, die häufig in unserem beruflichen oder privaten Umfeld eine Rolle spielen. Dazu gehören z.B.:  Salbengrundlagen, Konservierungsmittel, Arzneimittel, Duftstoffe, Farbstoffe, Desinfektionsmittel, Gummichemikalien, Kunstharze, Kleber, pflanzliche Inhaltsstoffe, Friseurstoffe, Metalle. Das geeignete Testverfahren ist der Epikutan-Test. Dabei wird eine Serie von Testpflastern mit unterschiedlichen Allergenen auf die Haut aufgeklebt, um festzustellen, ob Allergien vorliegen. Die Testpflaster bleiben während 48 Stunden auf der Haut. Nach 72 Stunden bildet sich eine juckende, geschwollene Rötung von 10 bis 15 mm Durchmesser. Eine solche Reaktion bedeutet, dass eine Allergie auf den an dieser Stelle getesteten Stoff vorliegt.
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